Ferdinand Tutenberg, erblickte als Sohn eines Kunst- und Handelsgärtners im Jahr 1874 das Licht der Welt. Neben der Ausbildung im Gartenwesen arbeitet er unter anderem auch im Königlichen Garten zu Herrenhausen bei Hannover.
Als im Jahr 1895 die Sehnsüchte nach einem großen Erholungspark in Altona keinen Halt mehr finden, kommt ein Fachmann wie Tutenberg wie gerufen.
In Zusammenwirkung mit dem damaligen Bürgermeister Schnackenburg erwirbt Tutenberg 1903 die Bahrenfelder Tannen. Aus Sand, Moor und Heide entsteht der Altonaer Volkspark.
Trotz nicht allzu guter Rahmenbedingenen mit Wirtschaftskrise und Kriegen gelingt die Gestaltung eines Erholungsparks mit Sport- und Ruhezonen sowie Schul- und Dahliengarten mit einer Gesamtfläche von 150 ha.
Mit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft ändern sich die Vorgaben für Zweck und Nutzung des Parks. Ein Großteil des Parks soll fortan nur noch forstwirtschaftlich genutzt werden.
Tutenbergs Gesundheitszustand verschlechtert sich rasch, nicht zuletzt durch verschiedene Differenzen und Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten.
1937 wird Tutenberg suspendiert und verlässt noch im selben Jahr Altona. Über die letzten Jahre seines insgesamt 75-jährigen Lebens ist kaum etwas bekannt.